Formular Editor

Mit dem kostenlosen Formular Editor kannst du beliebig viele Formulare in deine Website integrieren. Bei der Gestaltung der Formulare gibt es keine Grenzen. Du kannst sowohl die Formularfelder nach Belieben erstellen, als auch die optische Darstellung sowie Texte nach Erfolg oder Fehlermeldung selbst festlegen.

Sogar ein sogenanntes Double Opt In kannst du mit wenigen Klicks festlegen. Somit kannst du deine Formulare auch für Newsletter Anmeldungen oder andere Marketing Zwecke einsetzen. Und mit der Möglichkeit zur Personalisierung sowie benutzerdefinierte E-Mails bist du näher an deinen Kunden als je zuvor.

Wie lege ich ein Formular an?

Zuerst musst du in deinem Dashboard in der linken Menüleiste auf den Menüpunkt Apps klicken. Suche nach dem Modul “Formular Editor”. Mit Klick auf “Installieren” kannst du die App installieren, damit du deine Formulare anlegen kannst. Nun hast du zwei Möglichkeiten, um deine Formulare zu erstellen.

Formular in der App-Seite erstellen

Wenn du die App “Formular Editor” installiert hast, erscheint auf der linken Menüleiste ein neuer Menüpunkt mit dem Namen “Formular Editor”. Hier findest du eine Liste deiner Formulare, sowie eine Liste aller deiner Formularanfragen.

Klicke nun auf “Neues Formular anlegen”. Jetzt öffnet sich eine Maske mit drei Tabs (Felder, E-Mails und Einstellungen). Gehen wir diese drei Tabs der Reihe nach durch. Danach wirst du alles über Formulare wissen.

Felder

Hier kannst du alle deine Formularfelder anlegen. Klicke dazu auf den Button “Formularfeld hinzufügen”. Jetzt öffnet sich eine neue Maske, in der du alle Einstellungen zu deinem neuen Formularfeld vornehmen kannst. Das wichtigste ist der Name. Dieser Name wird später über dem Feld im Formular auf deiner Website stehen. Nehmen wir an, du möchtest ein Kontaktformular erstellen und dein erstes Feld im Formular ist “Vorname”.

Die nächsten zwei Felder (Tooltip und Beschreibung) können wir in dem Fall ignorieren. Diese wären nötig, wenn du deinen Kunden näher beschreiben möchtest, worum es in diesem Formularfeld geht.

Das nächste Feld “Feldtyp” ist wesentlich für die Darstellung deines Formularfeldes. Hier ist immer der Wert “Textfeld” vorausgefüllt. Das heißt, es handelt sich bei dem Formularfeld um ein ganz normales Eingabefeld für Text. Je nachdem, welche Formularfelder du in deinem Formular haben möchtest, eignen sich die unterschiedlichen Feldtypen. Probier einfach mal ein paar unterschiedliche Feldtypen aus und du wirst sehen, wie sich die Darstellung der Formularfelder auf deiner Website ändert. So kannst du z.B. für die Abfrage eine E-Mail Adresse den Feldtyp “E-Mail Feld” nehmen oder für die Zustimmung deiner Datenschutzbestimmungen den Feldtyp “Checkbox”, etc.

Das nächste Feld “Pflichtfeld” definiert, ob das Feld ausgefüllt werden muss oder nicht. Wenn du die Checkbox aktivierst, kann das Formular nu dann abgeschickt werden, wenn der Benutzer das Feld ausfüllt.

Die nächsten zwei Felder “Spaltenbreite” und “Umbruch erzwingen” sind wesentlich für die Gestaltung deines Formulars. Nehmen wir an, du hast zwei Felder (Vorname und Nachname) angelegt und möchtest diese nebeneinander darstellen. Dann kannst du die Spaltenbreite je Feld anpassen. Standardmäßig ist der Wert “12 Spalten (volle Breite)” vorausgefüllt. Das heißt, dein Formularfeld würde über die volle Breite dargestellt werden. Wähle nun die gewünschte Breite des Feldes (z.B. 6 Spalten). Das würde bedeuten, dass das Feld nur noch über die halbe Breite dargestellt wird. So kannst du jetzt mehrere Felder nebeneinander darstellen und die Optik deines Formulars somit individuell anpassen.

Nehmen wir an, du hast ein Feld “Vorname” über die halbe Breite (also 6 Spalten) dargestellt. Und nehmen wir an, du hast außerdem ein Feld “Nachname” angelegt, welches ebenfalls durch die Einstellung der Spaltenbreite auf 6 Spalten reduziert wurde. Das würde bedeuten, dass diese zwei Felder nebeneinander dargestellt werden. Wenn du trotz der reduzierten Spaltenbreite die Felder nicht nebeneinander, sondern untereinander darstellen möchtest, aktiviere die Checkbox “Umbruch erzwingen” bei dem Feld, welches aufgrund deiner Einstellung neben dem anderen dargestellt werden würde. Somit kannst du die Breite von Feldern zwar reduzieren, aber dennoch untereinander darstellen. Am besten wird sein, du probierst diese Einstellungen ein wenig aus, um zu verstehen, wie sich die unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten verhalten.

Das nächste Feld “Anzeige Regel” ist ein etwas komplexeres Thema. Denn mit diesem Feld kannst du die Anzeige abhängig von der Eingabe anderer Formularfelder machen. Nehmen wir an, du hast in deinem Formular eine Checkbox mit dem Namen “Rückruf anfordern” angelegt. Das heißt, deine Kunden haben die Möglichkeit, im Formular nach einem Rückruf zu bitten. Wenn ein Kunde nun diese Checkbox aktiviert, sollte ein neues Feld (Telefonnummer) erscheinen, in der die Telefonnummer für den Rückruf eingegeben werden soll. Mit der Einstellung der “Anzeige Regel” ist das kein Problem. In dem Fall musst du wie folgt vorgehen:

  1. Klicke die Checkbox unter “Anzeige Regel” an. Jetzt erscheinen drei weitere Felder, die ausgefüllt werden müssen.
  2. Im ersten Feld gibst du den Namen deines Formularfeldes ein, welches abgefragt werden soll (In unserem Beispiel wäre das z.B. “Rückruf anfordern”).
  3. Im zweiten Feld wählst du nun, ob der Wert gleich oder ungleich sein soll. In unserem Fall wählen wir hier “ist gleich” aus.
  4. Im dritten Feld geben wir den Wert ein, den der Kunde ausfüllen muss, damit diese Regel angewendet werden kann. Da es sich bei unserem Feld “Rückruf anfordern” um eine Checkbox handelt, geben wir den Wert “true” ein. Das heißt, sobald die Checkbox “Rückruf anfordern” ausgewählt wurde, greift unsere Regel und das Feld “Telefonnummer” wird angezeigt.

Mit dieser Funktion lassen sich komplexe Formulare zusammenstellen.

Jetzt weißt du, wie du ein Formularfeld anlegen kannst und welche Einstellungsmöglichkeiten es dazu gibt. Nach diesem Prinzip kannst du jetzt alle deine Formularfelder anlegen und so dein Formular erstellen.

E-Mails

Im zweiten Tab “E-Mails” kannst du personalisierte E-Mails an deine Kunden oder auch nur eine Benachrichtigung an dich selbst versenden, sobald jemand dein Formular ausfüllt.

Klicke dazu auf den Button “E-Mail hinzufügen”. Wähle einen passenden Namen für diese E-Mail. Der Name ist nur für dich sichtbar und dient lediglich zur Orientierung, für den Fall dass du mehrere E-Mails anlegen möchtest.

Der Betreff wird dann auch der Betreff in der E-Mail sein, die versendet wird. Die Anrede wird als Überschrift in der E-Mail dargestellt und die Nachricht darunter als Text.

Be den E-Mails gibt es eine tolle Funktion für die Personalisierung. Du kannst nämlich alle Felder (Betreff, Anrede und Nachricht) mittels sogenannte Marker personalisieren. Dazu musst du nur den Namen deiner Formularfelder in Eckige Klammern geben und so in eines der Felder kopieren. Hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, du möchtest den Betreff der E-Mail personalisieren. Der Betreff könnte dann wie folgt aussehen: “Kontaktanfrage von [Vorname].

Im Beispiel oben würde der Marker [Vorname] mit der Eingabe aus dem Feld “Vorname” ersetzt werden. Mit diesem Prinzip kannst du alle deine E-Mails ganz einfach personalisieren.

Im nächsten Feld “Empfänger” geht es darum, an wen die E-Mail verschickt werden soll. Dabei gibt es zwei Optionen. Entweder du gibst manuell eine fixe E-Mail Adresse ein oder lässt den Empfänger dynamisch anhand eines deiner Formularfelder erstellen.

Empfänger manuell eingeben

Wenn du im Feld “Empfänger” die Option “E-Mail Adresse eingeben” auswählst, kannst du im nächsten Feld “Empfänger E-Mail Adresse” eine beliebige E-Mail Adresse hinterlegen. Damit wird die E-Mail immer an diese Adresse gesendet, wenn jemand das Formular ausfüllt. Diese Option eignet sich z.B. dafür, wenn du dich selbst benachrichtigen möchtest, sobald jemand das Formular ausfüllt.

Empfänger dynamisch erstellen

Wenn du im Feld “Empfänger” die Option “Formularfeld Name eingeben” auswählst, kannst du den Empfänger dynamisch erstellen lassen. Dazu musst du den Namen eines deiner bereits angelegten Formularfelder eingeben. Dabei ist wichtig, dass das Feld den Feldtyp “E-Mail Feld” haben muss. Jetzt wird die E-Mail an die Person verschickt, die das Formular ausgefüllt hat. Diese Option eignet sich z.B. dafür, wenn du dem Kunden eine Bestätigung seiner Formularanfrage schicken möchtest.

Analog zur Anzeige Regel bei den Formularfeldern kannst du den Versand einer E-Mail ebenfalls abhängig von bestimmten Eingaben im Formular machen. Gehen wir vom oberen Beispiel mit der Telefonnummer (Rückruf anfordern) aus. Nehmen wir an, du möchtest die E-Mail nur dann versenden, wenn der Kunde einen Rückruf wünscht. Quasi als Bestätigung, dass der Wunsch für den Rückruf bei uns angekommen ist uns wir uns darum kümmern. Klicke dazu die Checkbox unter “Versand Regel” an. Jetzt kannst du z.B. im ersten Feld den Namen deines Formularfeldes (Rückruf anfordern) eingeben und im dritten Feld den Wert “true”. Jetzt wird die E-Mail nur dann versendet, wenn dein Kunde beim Formular die Checkbox “Rückruf anfordern” auswählt.

Nach diesem Prinzip kannst du beliebig viele E-Mails anlegen.

Einstellungen

Im dritten und letzten Tab “Einstellungen” kannst du noch ein paar sinnvolle Einstellungen vornehmen.

Zunächst ist es wichtig, dem Formular einen Namen zu geben. Dieser Name ist nur für dich sichtbar und dient lediglich zur besseren Organisation, für den Fall dass du mehrere Formulare anlegen möchtest.

Das Feld “Fehlermeldung” sollte mit einem sinnvollen Text ausgefüllt werden, für den Fall, dass während dem Speichervorgang ein unerwarteter Fehler auftritt.

Das Feld “Text nach erfolgreichem Versand” ist wichtig, um deinen Kunden nach dem Ausfüllen einen sinnvollen Text anzuzeigen.

Das Feld “Absenden Button” ist für den Speichern Button im Formular vorgesehen.

Unter diesen Feldern befindet sich außerdem eine weitere wichtige Funktion. Du kannst nämlich ein sogenanntes Double Op In für dein Formular aktivieren. Das ist dann sinnvoll, wenn du die Bestätigung deiner Kunden einholen möchtest, ehe du ihnen E-Mails schickst oder die Daten für andere Marketing Zwecke oder ähnliches verwenden möchtest. Hier ein Beispiel: Wenn du ein Newsletter Formular erstellst, könnten sich Personen im Namen anderer anmelden. Somit würden Personen, die sich gar nicht angemeldet haben einen Newsletter erhalten. Das ist ist nicht nur ärgerlich für diese Personen, sondern aus datenschutzrechtlichen Gründen auch nicht erlaubt.

Wenn du diese Option verwendest, wird nach dem ausfüllen des Formulars automatisch eine E-Mail an den Kunden mit einem Bestätigungslink geschickt. Erst wenn dieser Bestätigungslink geklickt wird, werden deine E-Mails verschickt und die Daten gespeichert. Betreff, Nachricht und Nachricht nach Double Opt In können von dir individuell gestaltet werden.

Bei Klick auf speichern werden alle deine Felder, E-Mails und Einstellungen gespeichert.

Formular direkt im Editor bei Seiten erstellen

Analog zur Anleitung von oben kannst du deine Formulare auch direkt im Seiten Editor erstellen oder bearbeiten.

Gehe dazu in deinem Dashboard auf eine Seite, in der du ein Formular einfügen möchtest. Dort kannst du jetzt ein neues Modul einfügen. Mit Hilfe der Suche, kannst du nach dem Modul “Formular” suchen. Jetzt bekommst du alle Module angezeigt, in denen du ein Formular einfügen kannst. Wenn du das Modul deiner Seite hinzugefügt hast, kannst du im Modul direkt ein Formular anlegen oder auch aus ein bestehendes Formular auswählen (Siehe Abb. 1).

Formularfeld suchen und bearbeitenAbb. 1: Formularfeld suchen und bearbeiten

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